Gegen Pegida, Rassismus und kapitalistische Verwertungslogik! 16.02.: Antifaschistische Demo in München
Montags könnt ich kotzen!
17:30 Uhr | Hauptbahnhof, Bayerstraße/Schillerstraße
Aufruf der antifa nt
Seit Mitte Oktober 2014 hat sich ausgehend von Dresden aus eine der größten rechten Mobilisierungswellen der letzten Jahrzehnte ausgebreitet. Unter dem Label ‘Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes’ (Pegida) gingen anfangs einige hundert, dann viele tausend Rassist_innen gegen (vermeintliche) Muslim_innen und Flüchtlinge auf die Straße. In vielen anderen Städten, so auch in München, nutzen rechte und rassistische Gruppen die Aufmerksamkeit der Dresdner Mobilisierung und veranstalten lokale Pegida-Demonstrationen.
Vielerorts organisieren antifaschistische und zivilgesellschaftliche Gruppen Gegenproteste, in München waren die Gegendemonstrant_innen dem rassistischen Mob zahlenmässig deutlich überlegen. Doch auch die rechten Mobilisierungen waren ungekannt groß: Der erste Bagida-Aufmarsch (Bayern gegen…) am 12. Januar war mit 1500 Teilnehmer_innen der größte Naziaufmarsch in München seit 1997 als 5000 Nazis gegen die Wehrmachtsausstellung demonstrierten. Auch die folgenden Wochen konnte Bagida je viele hundert Teilnehmer_innen mobilisieren. Doch der Erfolg Pegidas lässt sich nicht nur in Zahlen messen: Kaum je hatten rechte, sozialdarwinistische, menschenverachtende und rassistische Inhalte – aller Gegenrede zum Trotz – eine solche mediale Öffentlichkeit und offen artikulierte gesellschaftliche Akzeptanz.