Hausbesetzung in Rosenheim am 1. Mai
„Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum und keine Bauten, die sich nur noch Bonzen leisten können.“

Aktivist*innen besetzten in Rosenheim ein Haus am Salzstadel – genau in dem Moment als die 1. Mai Demonstration des DGB dort um 10:45 Uhr die Zwischenkundgebung beendete wurden Transparente aus dem Gebäude gehangen. Spontan fanden sich 30 Menschen ein, um mit einem Straßenfest die Besetzung vor dem Haus zu unterstützen.
Die Polizei räumte das Gebäude kurz nach 16:00 Uhr und nahm zwei Besetzer*innen in Gewahrsam.
Eine Sprecherin äußerste gegenüber der Lokalpresse: „Die gesamte Besetzung war ein riesiger Erfolg. Das besetzte Haus steht seit Jahren leer und wird als Spekulationsobjekt für Investoren auf gängigen Internetplattformen angeboten. Wohnraum ist ein Menschenrecht – kein Spekulationsobjekt.
Gerade bei uns in Rosenheim, der Stadt, in der die Mieten in den letzten Jahren stärker angestiegen sind als in München, und junge Menschen, aber auch Rentner und Familien keinen bezahlbaren Wohnraum mehr finden, ist von politischen Versagen zu sprechen, wenn Wohnraum leer steht.“